Politische Meinung

Bürgerstimme – Worte eines Autors zum Jahresende

Bürgerstimme – Worte eines Autors zum Jahresende

Die Batterien sind wieder aufgeladen und der Kopf ist wieder frei, vom Stress der letzten Wochen. Sorgen drückten die eigene Seele auf einen Tiefpunkt und ließen mich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Nun habe ich aber genug geschwiegen und die Zeit ist Reif für die nächste Ausgabe der Bürgerstimme. Dieses Mal sind es zwar nur „Worte zum Jahresende“ aber es sind Worte der Ehrlichkeit und der Solidarität. Jene Sätze, welche man bei unseren Politikern niemals hören wird.

 

Blicken wir einmal auf den Jahresanfang. Wir sahen einer aufstrebenden Politik entgegen. Es sollte mit der Wirtschaft aufwärts gehen und die Arbeitslosenzahlen sollten auch abgebaut werden. Wie immer war unsere kalte Gesellschaft nicht vorbereitet auf eine andere Zeit und glaubte das, was erzählt wurde. Warum sollte man sich auch eigene Gedanken machen?

 

Also kam es wie es kommen musste. Unsere verschuldete Gesellschaft wurde von der Finanzkrise eingeholt. Die Wirtschaft ist eingebrochen und doch schon viel länger kaputt. Es darf uns alle nicht wundern, dass wir vor solchen Problemen stehen. Jahrelang haben wir nur genommen, aber nie etwas gegeben. Keiner war mehr an einer wirklichen Weiterentwicklung interessiert. Es gab ja schon alles und Monopolgesellschaften konnten alle materiellen Sehnsüchte bedienen. Kleinunternehmer und Erfinder wurden nur ausgelacht und es wurde Ihnen keine Beachtung mehr geschenkt. Kritiker wurden nicht für ernst genommen, als Sie vor solchen Ereignissen, bereits vor Jahren warnten. Bereits 1997 veröffentlichte der Spiegel in der Ausgabe 40 einen Beitrag unter dem Titelbild „Die Armen werden immer Ärmer und die Reichen immer Reicher“ welches damals nicht für Aufsehen gesorgt hatte. Schon damals hat man richtig erkannt, dass die Wirtschaft in einigen Jahren am Ende ist. Vor ca. 4 Jahren veröffentlichte die Wirtschaftswoche wiederum einen Bericht, in welchen es um 9,1 Millionen Arbeitslose ging. Es wurde sehr genau dargestellt, dass die wirkliche Arbeitslosenquote nicht bei 4 Millionen sondern bei 9 Millionen lag. Doch wieder hat kein Bürger auch nur einen Gedanken daran verschwendet. Es war ja noch alles da und mit Schulden konnte man sich, augenscheinlich, alles leisten.

Jetzt ist das Gejammer wieder groß, aber der „Europäer“ sitzt immer noch seelenruhig auf der Couch. Einige wenige Idealisten handeln und versuchen, dass zu retten, was zu retten ist. Der Deutsche war immer dafür bekannt, dass er erst wach wird, wenn es bereits zu spät ist. Die Geschichte von 1933-1945 kann sich bei einer solchen bürgerlichen Ignoranz ganz schnell wiederholen. Es scheint so, als lerne eine Gesellschaft nicht aus der Geschichte. Es nützt nichts, wenn unsere Politiker reden, aber kein Bürger handelt. Wie sollen eine Hand voll gewählter Politiker in der Welt, über mehrere Milliarden Menschen entscheiden und dabei alles richtig machen? Viel zu lange verlässt sich der Bürger auf seine Politiker und bedenkt dabei nicht, dass Handlungen aus der Gesellschaft heraus kommen müssen. Nur dann haben auch Politiker eine Chance, auf etwas aufzubauen. Doch dem einfachen Bürger ist alles egal, so lange er Brot und Spiele hat. Die Macht sitzt oben, aber Sie braucht Kontrolle von unten. Das ist jedoch mit eigenen Einsatz bzw. eigenen Ehrgeiz verbunden und das findet man in einer Spaßgesellschaft kaum noch. Das Volk nimmt immer nur und will immer mehr. Wer mehr will, muss eigene Initiative zeigen. Politiker sind nicht unsere Babysitter. Anstatt die Zeit mit sinnlosen Vereinsgerede zu verbringen oder mit Neid auf andere Menschen, sollte man sich wirklich zu einer Einheit zusammenfinden und Konzepte aufstellen, wie es aufwärts gehen kann.

 

Gehen wir einmal einige Jahre zurück und bleiben in Deutschland. Das Land war kaputt und es sah so aus, als gebe es für Deutschland keine Hoffnung mehr. Menschen haben sich vereinigt, haben Hand in Hand gearbeitet und haben alles geteilt, um selbstlos und voller Kraft, alles wieder aufzubauen. Keiner hat gefragt wie schwer es sein könnte. Man sah das Elend, also hat man gehandelt und es einfach getan. Ja meine lieben Mitbürger, genau das vermisse ich in der heutigen Gesellschaft. Man ist sich fremd im eignen Freundeskreis, man ist neidisch auf andere, Familien halten nicht mehr zusammen, Alte Menschen werden abgeschoben und man lebt nur noch für den Moment und für das Kapital. Jeder versucht jeden zu verändern, Menschen belügen sich untereinander und es wird nur noch auf die Fehler der Mitmenschen geachtet. Es ist nicht „modern“ erst seine eigenen Fehler zu suchen und an sich zu arbeiten. Hauptsache man kann andere Menschen fertig machen und kritisieren.

 

Dabei ist es gar nicht schwer etwas dazu beizutragen, dass diese Welt wieder lebenswerter wird. Man muss nicht alles kompliziert machen, denn dafür sind unsere Politiker bereits zuständig. Es ist jene Basisarbeit, es ist das Vertrauen und die Menschlichkeit untereinander, welche etwas verändern können. Ich selbst lebe an einem sehr magischen Ort, einem Teil der Welt, an welchem viele von Ihnen einen Nervenzusammenbruch erleiden würden. Hier herrscht aber Menschlichkeit, Vertrauen und Ehrlichkeit untereinander. Keiner achtet auf Fehler des Anderen und alle sind mit einfachen Dingen glücklich.

 

Diesen Text habe ich aus dem Bauch und den Herzen heraus verfasst. Jene Fehler die gemacht wurde, habe ich bewusst stehen lassen. Es ist ein ehrlicher Text, aus dem Moment heraus und er ist menschlich. Zur Menschlichkeit gehören auch FEHLER! Es geht mir nicht darum besser zu sein als andere Menschen und so möchte ich nur meinen Beitrag leisten, um die Welt wieder lebenswerter zu machen.

 

Mein erstes Buch habe ich einem Projekt gewidmet um Menschen zu helfen. Da ich selber gemerkt habe, wie wenig Solidarität unter dem einfachen Volk herrscht, habe ich mir gedacht, dass es nötig ist, Gegenwind zu erzeugen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei einem Webnewsmitglied bedanken. Ich denke wir wissen beide worum es geht und sprechen eine Sprache. Jene Menschen sind es die es schwer haben in der Gesellschaft, aber trotzdem nie aufgeben. Dieses Webnewsmitglied ist einer der Menschen, die mir gezeigt haben, dass meine Zeilen nicht ruhen dürfen.

 

Das Jahr 2009 steht unter dem Stern der Bürgerstimme und so wird es eine Menge an neuen Publikationen geben und auch das Buch wird veröffentlicht. Wenn die Zeit es fordert, werde ich 1000 Bücher verfassen und Millionen von Zeilen, um deutlich zu machen, dass eine Gesellschaft mit Emotionen und ehrlichen Gefühlen lebenswerter ist, als diese kalte Gesellschaft in welcher wir jetzt leben. Ich wurde belächelt und geächtet und habe gelernt weiter zu machen. Je größer das Lachen und die Kritik werden, je stärker werden meine Zeilen. Mein Herz, mein Gefühl und meinen Glauben setze ich für die menschlichen Werte ein!

 

Mein Projekt oder besser gesagt das Projekt eines Autors für alle Bürger, ist zu finden unter folgender Internetseite.

 

www.buergerstimme.com

 

Fragen, Kritik oder Wünsche nehme ich gerne entgegen unter folgender Emailadresse.

 

autor@buergerstimme.com

 

Das Wahre Wort zur richtigen Zeit

 

 

 

Wer die Wahrheit verschweigt, handelt mit der Lüge welche Ihm auferlegt wurde

-Bürgerstimme 2008-

 

 

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Bürgerstimme – Worte eines Autors zum Jahresende
von buergerstimme 02/02/09
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von sal150 29/12/08
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Ich finde es gut, das es jemand anspricht und die Situation in Deutshcland so gut beschreibt. Es könnte wirklich besser um die finanzielle und soziale Lage in Deustchalnd stehen
von Gelöschter Nutzer 26/12/08
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Besser und ehrlicher kann man es kaum sagen !!!