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Amoklauf an Ansbacher Schule: Mehrere Verletzte
Amoklauf in Ansbach: Ein Unbekannter hat am Donnerstagmorgen einen oder mehrere Molotowcocktails in eine Schulgebäude geworfen. Bei diesem Anschlag wurden mehrere Schüler verletzt.
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Amoklauf an Ansbacher Schule: Mehrere Verletzte
von Wolfgang Nabers 21/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Ich habe nun alle Kommentare zu diesem Artikel gelesen. Eins ist klar – ein Patentrezept gegen solche furchtbaren Ausraster wird es niemals geben. Glücklicherweise hatte der Täter keine Schusswaffe – die Folgen möchte man sich gar nicht vorstellen.
Jetzt wird wieder der Ruf nach Psychologen und Sozialarbeitern laut – glaubt jemand ernsthaft dass diese Berufsgruppen jemals so eine Tat verhindern könnten - ebenso wenig wie härtere Strafen oder ein Verbot von Killerspielen. Das einzige was so etwas künftig verhindern kann, ist die Stärkung der Familien, auch wenn dies so überhaupt nicht in unsere ach so moderne Zeit passt. Wenn von kleinster Jugend an, Väter wie Mütter gezwungen sind, beide für den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sorgen, bleibt eben die Erziehung irgendwo auf der Strecke. Da hilft auch nicht die beste Supernanny und Kindergärten und Schulen können dieser Aufgabe einfach nicht gerecht werden. Ein afrikanisches Sprichwort besagt:
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. So etwas gab es zu meiner Jugendzeit manchmal noch – da kümmerten sich auch Nachbarn, Verwandte und manchmal sogar „das ganze Dorf“ um IHRE Kinder – wir haben diese Tugend leider verloren.
von katicabogar 20/09/09
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Den beiden letzten Sätzen stimmen ich voll zu. Vor allem finde ich, dass Respektlosigkeit Jugendlicher den Erwachsenen gegenüber, eine bedenkliche Entwicklungsphase erreicht haben. Viele junge Menschen verfügen heute über materielle Güter, die sie sich nicht selbst erarbeitet haben. Ohne eine Leistung erbracht zu haben, kann solcher Status, Jugendlichen in der Entwicklungsphase ihres Lebens,
ausserordentlich schaden. Hier trägt die falsche Erziehung des Elternhauses, das ihren Kindern ein schönes, sorgloses Leben bereiten will, ein Großteil schuld an fehlgeleiteter Entwicklung. Mein Sohn hat mit 11 Jahren die Bams verkauft
und sich einen echten Kundenstamm aufgebaut. Hat Autos und
Wohnwagen gewaschen und sich für das selbst erarbeitete Geld sein erstes Moped gekauft, Dies, obwohl sein Vater ihm das ohne weiteres auch hätte kaufen können. Heute hat
Thomas eine eigene Firma. Dies ohne einen akademischen Titel, da das "in die Schule gehen" nicht seine Stärke war.

haben.
von rogger 18/09/09
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HALLO ,WO sind den die lehrer ?
die man mit respeckt erweist?
WO sind die eltern ,die man ehren und achten sollte?
WO sind die leute die kindern ein vorbild sind?
ich hoffe nur für dich georg,das du deinen frieden finden wirst.und wünsche die verletzten gute besserung.
und das sie die einsicht kriegen,auf solch ein mensch zuzugehn,und freunde werden!mobben macht eben sowas aus einen menschen.
VIELE MENSCHEN SIND KRANK,WEIL SIE NACH 5.MOSE 30,19 FLUCH STATT SEGEN BZW.TOD STATT LEBEN GEWÄHLT HABEN.

herr vergieb ihnen den sie wisen nicht was sie tun.
danke fürs lesen .wer schreibfehler findet der kann sie behalten
tschüü leute
von amles 18/09/09
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Viele haben ja Recht mit der hier vertretenen Meinungen.
Ich sehe das Grundproblem erstmal mit im Elternhaus, wo lernen denn heute noch die Kids gemeinsame Unternehmungen, wo wird sich Zeit genommen, für ihre Sorgen und Nöten?

Ich halt nichts von einer Verschärfung der Gesetze, die da sind reichen vollkommen aus...

Was mich ärgert ist, die endloscen Diskussionen die wieder stattfinden, anstatt endlich dafür zu sorgen, vernünftige Ausstattung der Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen u.s.w. dafür sollten sie das Geld ausgeben. Unsere Zukunft liegt bei unseren Kindern...Ja jammern können wir alle, aber es stört doch schon, wenn Kinder auf dem Spielplatz lauter sind...
von Schneewittchen 18/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Bravo "Markus 72" genau dieser Meinung bin ich auch. Muß man denn einen Mitschüler bis aufs Blut quälen, ist das denn unbedingt erforderlich. Jeder Mensch hat irgendwo eine Grenze wo er sich zu wehren beginnt. Das war schon immer so. Ist es denn erforderlich nur weil jemand andere Interessen hat ihn zu demütigen. Die ganze Klasse ist mit Schuld an dieser Tat. Diese Kinder müssen endlich lernen, daß man nie einen Menschen ohne Gefahr demütigen darf. Jetzt ist ein großes Geschreie, warum das passiert ist. Das wird solange passieren bis man lernt jeden Menschen zu respektieren.
von lunapiena41 20/09/09
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noch ein Hinweis zu deiner Ausführung ... es handelt sich um Kinder und Jugendliche.... nicht um Erwachsene in Unternehmen...

was glaubst du wie viele Jugendliche in den Unternehmen wo sie ausgebildet werden sollten gemobbt werden?

Wie vielen jungen Mitarbeitern dies geschieht die ebenfalls um die 20 sind. Wo sollen wie diese dann einordnen?
von lunapiena41 20/09/09
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@markus

prinzipiell richtig, aber wenn wir anfangen körperliche Gewalt, Mord und Totschlag in auch nur irgendeiner Weise zu entschuldigen, dann weis ich nicht wo das noch hinführt.

Es muß mit allen Mitteln eingedämmt werden. Auch von den Lehrern. Mein Kommentar bzgl den wurde ja wieder erfolgreich gelöscht.
von Gelöschter Nutzer 20/09/09
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@ luniapiena41

ich zitiere Dich mal:
''Prinzipiell richtig, dennoch wenn jeder der sich gemobbt und gedemütigt fühlt zu solchen Mitteln greift dann sterben wöchentlich etliche Menschen. Mobbing in den Betrieben, von Vorgesetzten und Kollegen ist an der Tagesordnung. Somit kann ich ein solches Vorgehen einfach nicht akzeptieren.''

In diesem Fall sprechen wir von erwachsene Menschen. Da ist das Denken und Handeln etwas anders. Aber hier sprechen wir von Kindern oder Jugendlichen. Und dann noch von welchen, die schon eine Vorgeschichte haben und schon zu Besuch bei phychologischen Therapien waren. Kinder und Jugendliche denken nicht gleich an Konsiquenzen. Eher an einer erfolgreichen Tat. Ich kann mir auch nicht vorstellen das solche Kinder/Jugendlichen noch groß nachdenken. Ich glaube eher, sie haben nur die Bilder im Kopf von der, sagen wir, ''befriedigende erfolgreiche Tat''.
von lunapiena41 19/09/09
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und wieder ist ein Kommentar einfach so verschwunden.
von lunapiena41 19/09/09
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Schnewittchen und Markus

Prinzipiell richtig, dennoch wenn jeder der sich gemobbt und gedemütigt fühlt zu solchen Mitteln greift dann sterben wöchentlich etliche Menschen. Mobbing in den Betrieben, von Vorgesetzten und Kollegen ist an der Tagesordnung. Somit kann ich ein solches Vorgehen einfach nicht akzeptieren.

Richtig ist jedoch das die Klasse mit schuldig ist. Ich erlaube mir zu sagen, auch die Lehrer sind mit Schuld.

Ich glaube nämlich nicht dass kein Lehrer dieser Klasse nicht bemerkt hat, was hier abgegangen ist. Aber leider haben wir heute keine Lehrkräfte mehr sondern nur noch Leerkräfte die bemüht sind, ihre Stunden abzuarbeiten und von einem Ferienblock zum nächsten denken, zusätzlich in der Hoffnung dass sie als Beamte vorzeitig in Rente gehen können, da sie den Stress nicht mehr ertragen.

Die Lehrer die ihren Beruf noch als Berufung sehen, sind leider nur noch in einem geringen Prozentsatz vorhanden und können sich meistens gegen den Rest der Kollegen nicht durchsetzen.

Die Misere fängt übrigens nicht erst in der Oberstufe an, sondern bereits in der Grundschule, Lehrer die es nicht schaffen, gerecht und bedacht zu agieren sind an der Tagesordnung. Strafen werden pauschal vergeben, ohne Rücksicht warum, wo, etwas passiert ist.

Man muß das Über an der Wurzel packen, und die Wurzel liegt sicherlich nicht bei Kindern von 6-7 Jahren, sondern vielmehr bei den Eltern und sonstigen Erziehern. (Kindergarten, Schule )
von Gelöschter Nutzer 18/09/09
1
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jepp, da sind wir uns einig!
von Gelöschter Nutzer 18/09/09
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Ich möchte den Täter nicht loben oder Recht geben. Aber hat sich schon einmal jemand wirklich Gedanken gemacht warum dies passierte? Laut Medien wurde dieser Schüler von der Klasse über einen längeren Zeitraum so gut wie ausgeschlossen. Immer wieder wurde er gehänselt und gemobbt. Für mich sind die Mitschüler mitverantwortlich für diese Tat. Wenn man einen Menschen über einen längeren Zeitraum ständig ''tritt'' ist klar der er mal zurück treten wird. Der Täter denkt sich: ''Was habe ich zu verlieren, ich bin eh Einzelkämpfer...'' Und nun ist die schreckliche Tat geschehen. Jetzt weinen alle Mitschüler und fragen sich warum ein Mensch so durchgeknallt ist. Für mich trägt diese Klasse MITSCHULD! Die Mitschüler haben diesen Menschen so hingebogen! Und das auf einer höheren Schule, wo eigendlich jeder klar bei Verstand sein sollte. Aber dem ist leider doch nicht so............!!!!!
von rehse 20/09/09
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Ja, so kann es kommen, es erklärt aber nicht, warum er sich nicht an einzelnen Mitschülern rächt, sondern auch an völlig unbeteiligten Schülern. Da stimmt dann Deine "Beweisführung" überhaupt nicht mehr. Es würde mich auch sehr wundern, wenn er die gesamte Klasse gegen sich gehabt hättwe. Es gibt immer Mitschüler, die nicht mit der Mehrheit mitlaufen. So war es jedenfalls früher.
von mobbing 18/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
so sehe ich das auch!
Heute sind wir soweit, daß Schüler sich nicht mehr neben andere setzen, weil diese die 'falsche' Unterhose in der Umkleide anhatten.
Einzige Werte der 'lieben' Kinder: Markenkleidung, Handys und was-auch-immer-gerade-IN-ist.
Wer kein Geld oder keine Lust auf Mainstream hat, wird gnadenlos zum Außenseiter gestempelt; mit dem darf man sich ja nicht blicken lassen, weil man dann selbst weg vom Fenster ist.
Bei Gruppenarbeiten keine Chance, usw.

Wenn einer über Jahre hinweg gehänselt und ausgegrenzt wird und die Lehrer interessiert solches Mobbing kein bißchen - es wird nichts mehr thematisiert - dann muß man sich nicht wirklich wundern.
von G. Strasser 18/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Die ganze Diskussion ist so und so widersinnig, weil ein echtes Umdenken gar nicht erwünscht ist: Eine Gesellschaft, die sich demokratisch gern gibt, in Wirklichkeit aber materialistischer denkt denn je, gaukelt sich vor, sie sei menschlich zu den Kindern und jungen Leuten. Jeder Jugendliche ein "Kleinunternehmer", der sich selbstverwirklicht, ohne Familie, Religion und Bindungen, wie soll das gut gehen?
Die Medien und besonders die politische Linke machen das ja geradezu vor und wundern sich, wenn ihre Selbstverwirklichungsprodukte nicht mehr richtig funktionieren! Was sieht man denn in den Zeitungen: Gangster, Politiker, Kaputte, "Lebenskünstler" und Schlampen und da soll keiner durchdrehen? Sind das Vorbilder?
von Gewalt und Geld 18/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Die Jugendlichen haben keine Werte und keine Vorbilder. Das geht auf die Dauer nicht gut.
von Hopala 17/09/09
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Was ist los mit unserer Jugend? Was geht in ihr vor?
Liegen die Ursachen von Gewaltbereitschaft, falschem Heldentum, Menschenverachtung und Selbstverachtung im Elternhaus, bei falschen Idolen und Idealen,... in der Gesellschaft oder Politik?

Liegt es Perspektivlosigkeit, Versagensängsten, Mobbing oder, oder?

Es wird Zeit für uns alle, mal ernsthaft darüber nachzudenken.

Härtere Strafen, selbst Todesstrafen bringen nichts, sind nachweislich keine Abschreckung.
von C.B. 17/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Ich sehe das Versagen im Elternhaus, und nur da! Wenn Kinder und Jugendliche Vertrauen und Liebe ihrer Eltern spüren wird es nie so solchen Gewaltexzessen kommen.
Aber, wer nimmt sich denn noch Zeit für seine Kinder? Die, die es tun, werden belächelt. Frauen sollen Karriere machen, schon Kleinstkinder werden von Fremden betreut. Leistung zählt mehr als das Wohlbefinden eines Kindes.
Danke und auf Wiedersehen.
von katicabogar 19/09/09
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Es ist viel Wahres dran an dieser Feststellung. War ja auch mal Schüler und kenne das Problem. Zum Glück war nicht ich es, welcher gedemütigt wurde. Doch tat mir der, den es betraf, sehr leid. Damals leider noch nicht reif genug, um richtig zu reagieren. Man müsste - und das ist mein Vorschlag - jeden einzelnen Schüler einer Klasse zu einem Gespräch einladen und ihn - mit Hinweis auf das Geschehen in Ansbach fragen,ob seiner Meinung nach er in seiner Klasse jemanden wüsste, der da betroffen wäre. Natürlich, dass man ihm versichert, sein Hinweis wird diskret behandelt. Damit keine Absprachen untereinander getroffen werden können, sollten diese Gespräche gleich-
zeitig mit allen Schülern, natürlich einzeln, geführt werden. Sicherlich interessant, ob sich da auf eine oder mehrere Personen Hinweise ergeben würden. katicabogàr
von juupy007 18/09/09
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Eine solche absolute Schuldzuweisung an das Elternhaus erscheint mir daneben. Zumindest habe ich noch keine Informationen über das Elternhaus, so dass es mir schlicht unmöglich ist, ein faires Urteil in diesem konkreten Fall abzugeben.

Zustimmung aber für die Aussage, dass viele Wurzeln solcher Taten in einer geklauten Kindheit liegen, weil Kinder, die schnellstmöglich in Horten abgegeben werden und keine Familie mehr erleben, nur schwer gemeinschaftsfähige Persönlichkeiten werden können, die erfahren, was Liebe ist und damit auch schwierige Alltagssituationen besser verkraften könnten.

Doch ob das auf diesen Fall zutrifft, da müsste man die Familie wirklich kennen. Tun Sie das? Wenn nicht tun Sie den Eltern noch mehr Leid zumuten!
von mobbing 18/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Nein, nicht nur im Elternhaus!.
Ich will den Täter keineswegs in Schutz nehmen, aber wenn man liest: "er war ein Einzelgänger", sollte man realitätsnah übersetzen: "er wurde von den Mitschülern ausgegrenzt". Heute sind wir soweit, daß Schüler sich nicht mehr neben anderen setzen, weil diese die 'falsche' Unterhose in der Umkleide anhatten.
Einzige Werte der 'lieben' Kinder: Markenkleidung, Handys und was-auch-immer-gerade-IN-ist.
Wenn einer über Jahre hinweg gehänselt und ausgegrenzt wird und die Lehrer interessiert solches Mobbing kein bißchen - es wird nichts thematisiert - dann muß man sich nicht wirklich wundern.
von heulenderClown 18/09/09
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Nicht nur das Elternhaus, wir alle sind schuld. Es gab eine Turnschuh, eine Zahnspangen Generation und viele andere Generationen. Es ist aber die alleingelassene Generation.Ich habe schon vor 30 Jahren gesagt: Wir ziehen uns Bestien heran. Jede Generation setzt einen drauf, die nächste Generation wird vielleicht eine U-Bahn in die Luft Sprengen,oder eine Schule dem Erdboden gleich machen, aber es wird immer noch keiner zuhören.Um sich Gehör zu verschaffen, muss Mann/Frau zu Rabiaten mitteln greifen.Das ist der Lauf der Zeit.
von niobe1958 17/09/09
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??? Welche Weltanschauung wird denn hier vertreten? In welchem Zusammenhang steht das werfen von Molotow Cocktails, und die Betreuung von Kleinkindern?
von ElectricMaxxx 17/09/09
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von hh 17/09/09
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es laufen doch nur noch lauter irre rum was ist bloss aus unserer gesellschaft geworden
von s 17/09/09
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von C aus S 17/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
Als erstes muß jetzt schnellstens ein Verbot des Privatbesitzes von Äxten, Flaschen und brennbaren Substanzen aller Art her. Welcher normale Mensch braucht solche Gegenstände mit denen man Taten wie diese hier begehen kann?
von rehse 18/09/09
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Vielleicht ist der Zynismus hier angebracht, aber besser wäre, die Menschen würden sich mehr miteinander als gegeneinander befassen. Wir hatten in der Schule einen Mitschüler der im Turnunterricht versagte. Er hatte Angst über den Kasten zu springen, ist stattdessen mit dem Kopf dagegen gerannt und hat den Kasten ein Stück verschoben. Wir haben darüber gelacht. Später haben wir dann erfahren, dass sein Vater ein ganz strenger Polizist war, der bei seinem einzigen Sohn viel zu strenge Maßstäbe in der Erziehung angelegt hatte. Der Junge traute sich nichts zu, weil es schwer war, seinem Vater zu gefallen.
Das ist keine Erklärung für das Werfen von Molotowcocktails, aber es zeigt vielleicht, wie der Weg dorthin sein kann. Wir haben später nicht mehr über ihn gelacht, wenn ihm imn Turnunterricht etwas mißlungen ist.
von Nachdenklicher 17/09/09
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Schlimm finde ich, dass die ganzen Tipps und Vorschläge zur Prävention wie Ansprechen von schulfremden Personen, Zugangskontrollen, Schließen fast aller Eingänge oder Zäune ums Gelände nichts nützen, weil es eigentlich fast immer (Ex-)Schüler sind, denen es natürlich ein Leichtes ist, ins Schulgebäude "einzudringen."
von Kolaps 17/09/09
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geschrieben via Abendzeitung
bayerische Jugendlichen scheinen in letzter Zeit ziemlich oft ihren gesellschaftlichen und schulischen Frust in Gewalt umzuwandeln; U-Bahn-Schläger, S-Bahn-Schläger, Amokläufer. Was liegt in Bayern im Argen? Filterndes Schulsystem nach unten , Schulabbrecher, keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit einem Hauptabschluss, gesellschaftliche Kälte, unbezahlbare Nachmittagsangebote, unbezahlbare Nachhilfe, usw. usw???
von Leser 17/09/09
1
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geschrieben via Abendzeitung
Alles gut und schön, aber der Amokläufer war kein Hauptschüler ohne Perspektive (nebenbei: es gibt nicht nur Problem-Hauptschüler!!!), sondern Gymnasiast, also Schüler einer "höheren" Schulart!
Genauso übrigens wie die Täter von Winnenden, Erfurt, und und und...
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